Freitag, 23.08.2019 02:41 Uhr

Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien

Verantwortlicher Autor: Uwe Rembor Wien, 20.01.2019, 11:00 Uhr
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Mumok
Mumok  Bild: Uwe Rembor

Wien [ENA] Das Mumok in Wien zeigt gleich eine Reihe simultaner Ausstellungen die einen Besuch absolut wert sind. Ernst Caramelle – Ein Resümee Das Mumok zeigt die erste umfassende Retrospektive zum Werk des österreichischen Künstlers Ernst Caramelle. Die Präsentation beinhaltet alle Werkphasen von 1974 bis

in die Gegenwart und verschränkt dabei Caramelles unterschiedliche Medien sowie konzeptuelle Verfahrensweisen auf anschauliche Weise. Nur bedingt chronologisch angelegt zeigt die Ausstellung das Ineinandergreifen zwischen seinen medialen Werken (Fotos, Videos und Reproduktionen von medialen Bildern), der Wandmalerei, den sogenannten Gesso Pieces und Lichtarbeiten, den Zeichnungen, den Aquarellen und der Druckgrafik.

55 Dates – Highlights aus der Mumok Sammlung Aus den rund 10.000 Werken der Mumok Sammlung lädt die Ausstellung 55 Dates zur Begegnung mit 55 dieser Arbeiten, zu „Blind Dates“ mit der Kunst. Hier werden Kunstwerke präsentiert, die anstelle eines klassischen Blicks auf die Kunstgeschichte ein vielfältiges Nebeneinander von Denkweisen, Themen und künstlerischen Medien vorführen. Die Auswahl stellt Werke von Paul Klee, Giacomo Balla, Pablo Picasso oder auch Andy Warhol nebeneinander und vereint im Ausstellungsraum so unterschiedliche Positionen wie Anna Artaker, Cosima von Bonin, Günter Brus, Friedl Dicker, VALIE EXPORT, Marta Hoepffner, Ed Paschke und viele mehr. Die Ausstellung läuft bis zum 3.2.2019

Film und Mehr aus den Archiven von Kurt Kren und Ernst Schmidt Jr. Die wissenschaftlichen Archive von zwei maßgeblichen Filemachern der österreichischen Nachkriegsavantgarde, die nun im Mumok zugänglich sind, werden in der Ausstellung Film und Mehr erschlossen und einander gegenübergestellt: Kurt Kren (1929-1998) und Ernst Schmidt Jr. (1938-1988). Grundlage dieser Präsentation sind die Notizen, Skizzen, Korrespondenzen oder auch Arbeitsmaterialien aus den Nachlässen, die neben einer Auswahl an Filmen gezeigt werden. Die Ausstellung läuft bis zum 3.2.2019

Malerei mit Kalkül – Positionen der Neoavantgarde aus der Mumok Sammlung Anhand ausgewählter Werke aus seiner Sammlung zeigt das Mumok in dieser Ausstellung unterschiedliche Entwicklungslinien der Malerei von den 1950er bis zu den 1970er Jahren. Zu sehen sind Werke von Josef Albers, Helen Frankenthaler, Roland Goeschl, Ellsworth Kelly, Richard Kriesche, Karel Malich, Agnes Martin, Kenneth Noland, Ad Reinhardt, Helga Philipp oder Zdenek Sykora. Die Grundlagen der Malerei veränderten sich ab den 50er Jahren mit den radikalen Traditionsbrüchen und neuen medienbasierenden Kunstformen. Wesentliche Impulse bekam die Malerei von der Minimal Art und der konzeptuellen Kunst. Die Ausstellung läuft bis zum 28.4.19

Ute Müller Kapsch – Contemporary Art Prize 2018 Ute Müller, die Gewinnerin des Kapsch Contemporary Art Prize 2018, versetzt Malerei, Objekte und Architektur in ihrer Installation in ein dynamisches Wechselspiel, das festgefahrene Werkbegriffe und Wahrnehmungsweisen aufbricht. Wände und Sockel lösen sich aus ihrer architektonischen Rahmenfunktion und werden selbst zu werk- und wahrnehmungsbestimmten Motiven, während Bilder und Objekte trotz ihres Abstraktionsgrades an Reales und Alltägliches erinnern. Die Ausstellung läuft bis 10.2.19

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