Freitag, 23.08.2019 02:32 Uhr

Krieg – auf den Spuren einer Evolution

Verantwortlicher Autor: Uwe Rembor Wien, 20.01.2019, 11:01 Uhr
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Krieg
Krieg  Bild: Uwe Rembor

Wien [ENA] Die Ausstellung präsentiert eine archäologische Spurensuche, die über 7000 Jahre zurückreicht – zu den ältesten Nachweisen vom kriegerischen Auseinandersetzungen. Beim Menschen greifen biologische und kulturelle Evolution stark ineinander. Ironischerweise bringt die schöpferische Kraft, die aus

dieser Verbindung entsteht, auch tödliche Waffen hervor. Die Entwicklung vom Werkzeug zur Waffe, vom Zweikampf zum Massenmord, vom mythischen „Helden“ zum namelosen Soldaten, der als „Kanonenfutter“ dient, ist zentrales Thema der Ausstellung. Zentrales Ausstellungsobjekt und Mahnmal des Krieges ist ein Massengrab aus dem Dreißigjährigen Krieg, das in einem Block geborgen, konserviert und mit modernsten Techniken untersucht wurde. Auf diese Weise gelang es, den namenlosen Toten einen Teil ihrer Biografie zurückzugeben. Die Ausstellung ist ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbe-Jahr 2019 und 400 Jahre nach dem Beginn des Dreißigjährigen Krieges. Sie findet im Naturhistorischen Museum Wien statt und läuft bis zum 28. April 2019.

Das Museum ist Do-Mo von 9 bis 18.30 und Mi von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Dienstag ist Ruhetag. Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre sind frei, Erwachsene kosten € 12.- Das Museum liegt im Museumsquartier Wiens, zentral zwischen etlichen weiteren Museen und ist öffentlich gut zu erreichen. Ein eigenes Parkhaus ist ebenfalls vorhanden. Das Naturhistorische Museum in Wien ist einen Besuch wert, denn neben der Sonderausstellung "Krieg" sind hier einmalige Dinosaurierskelette und andere großartige Exponate zu sehen.

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